Tausch und Plauschabend

Unsere Veranstaltung am Freitag den 26. August um 20 Uhr im Michelstädter Hof hat das Thema Tausch und Plauschabend mit Kakteenfreunden.
Die letzten Jahre wurde es eher ein unterhaltsamer Plauschabend, dass Tauschen ist dabei meistens außer acht gelassen worden.
Aber das muss nicht automatisch so weitergehen, es dürfen gerne Pflanzen mitgebracht werden, die einen neuen Besitzer suchen.
Auch vermeintlich kranke oder unbekannte Exemplare sind zur Begutachtung willkommen, denn wo findet man schon so viele Experten auf einem Fleck.
Dieser Abend bietet sich auch an für Leute die mal in den Verein hinein schnuppern wollen.
Wer in seinem Bekanntenkreis noch ein Opfer findet kann es gerne Mitbringen.

Es freuen sich die Kakteenfreunde aus Michelstadt

Echinopsis Hybride@KAKTUSMICHEL:DE

Echinopsis Hybride@KAKTUSMICHEL:DE

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Tillandsia purpurea

Unsere heutige Pflanze des Monats ist mal kein Sukkulent. Sie gehört zu den Bromeliengewächsen, Tillandsia purpurea.
Diese zu den grauen gehörende, weil stark beschuppte Tillandsia, sollte in keiner Sammlung fehlen.

Tillandsia purpurea@kaktusmichel.de

Tillandsia purpurea@kaktusmichel.de

Der Artname weißt auf die purpur bis lilafarbenen Blütenspitzen (Brakteen) hin. Erstbeschreibung durch Ruiz und Pavon 1802. Die Heimat dieser schönen Tillandsia ist Peru. Von der wüstenartigen Küste bis auf 2800m Höhe vorkommend und dabei oft nur im Sand wachsend.

Tillandsia purpurea©Kaktusmichel.de

Tillandsia purpurea©Kaktusmichel.de

Die weißen Blüten mit den lilafarbenen Spitzen duften sehr angenehm und intensiv. In Kultur sollte der Standort hell, nicht zu sonnig und mit guter Luftbewegung sein, da es sonst im Winter zu Pilzbefall kommen kann. 2 mal in der Woche besprühen genügt in der Regel.

Tillandsia purpurea©kaktusmichel.de

Tillandsia purpurea©kaktusmichel.de

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Reisebericht Mallorca

Unser nächstes Treffen am Freitag den 29.07.2016 steht unter dem Zeichen Sommerurlaub, mit seinem Reisebericht über Mallorca bringt uns Herr Reinhard Strozyk die Insel ein Stück näher. Die Reise geht ab Palma der Hauptstadt von Mallorca, entlang der Westküste durch den 90 km langen Gebirgszug Serra de Tramuntana, mit der höchsten Erhebung von 1445m dem Puig Major.

Die Kathedrale La Seu in Palma ©Strozyk

Die Kathedrale La Seu in Palma ©Strozyk


B
is zum nördlichsten Punkt dieser Baleareninsel dem Cap de Formentor, dort erhebt sich eine Steilküste bis auf 384m über dem Meer.

Cap Formentor©Strozyk

Cap Formentor©Strozyk


Von Capdepera mit seinen Natursteinhäusern und den engen Gassen, geht es in Richtung Osten nach Ses Salines, mit seinen großen Salzseen und zu einem der größten Botanischen Gärten in Europa, dem Botanicactus mit seinen 12 000 Kakteenarten auf einer Fläche von 40 000 qm.

Der Botanische Garten "Biotanicus" bei Ses Salines©Strozyk

Der Botanische Garten „Biotanicus“ bei Ses Salines©Strozyk


Von den früheren Vorträgen bei uns wissen wir, dass es wieder schöne Bilder und genügend Infos gibt, um das Land nicht nur im Zeichen des „Ballermanns“ zu sehen.
Die Kakteenfreunde Michelstadt freuen sich auf Ihr kommen, der Eintritt ist frei.
Beginn 20 Uhr im Michelstädter Hof am Freitag den 29 Juli 2016.

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Reisebericht Mexiko Teil 2

Am kommenden Freitag den 24. Juni 2016 sehen wir den 2. Teil des Reiseberichts über Paradiese in Mexiko.
Wie schon im ersten Teil wird uns Volker Schmidt mit seinen faszinierenden Eindrücken wieder in seinen Bann ziehen.
Hier ein kleiner Vorgeschmack auf die Bilder die wir sehen werden:
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Im Zentrum der Ortschaft liegt ein schön gepflegter Treffpunkt.
Der hübsche Zokalo von Cadereyta de Montes lädt zum Verweilen ein.
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Im Kakteenwald mit Neobuxbaumia polylopha und Ferocactus glaucescens in Ahuacatlan sollte man die Zeit anhalten um die Atmosphäre besser
genießen zu können.

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Das absolute Highlight der Reise Aztekium hintonii in Blüte
und Geohintonia mexicana.
Ein berauschender Standort mit tausenden von Pflanzen.
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Zum Abschluss wandelt er über die endlose Straße der Toten in Teotihuacan.

Seien Sie live dabei, zum 2. Teil des Vortrages „Kakteenparadies Mexiko“ von Volker Schmitt.
Am 24. Juni 2016 um 20 Uhr im „Michelstädter Hof“ Eintritt natürlich frei.

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Kakteenparadies Mexiko

Am 27. Mai beginnt die Vortragsreihe von Volker Schmitt mit dem Titel „Kakteenparadies Mexiko“. Da Volker so viele faszinierende Fotos in Mexiko geschossen hat, wird er diesen Vortrag in 2 Teilen vorführen. Der erste Teil beginnt in Mexiko-Stadt und führt uns bis Monterrey.
Eine abenteuerliche Reise durch das Kakteenland Nummer 1.Hier ein paar Stichpunkte für diesen Abend:
Neben vielen Kakteen sehen wir beeindruckende Landschaften, Ortschaften, Kulturstätten, Menschen, Restaurants und Hotels.
Im Frühjahr blühen viele Kakteen- ein Traum für Kakteenfreunde.

©Volker Schmitt

©Volker Schmitt


Ein Schwerpunkt im ersten Teil sind die Echinocereen mit ihren bezaubernden, großen Blüten.
Frühere Kulturen haben ihre Spuren hinterlassen.

©Volker Schmitt

©Volker Schmitt


Die festungsartige Ruinenstätte La Quemada
(Chicomóztoc) liegt 50 km südlich von Zacatecas. Ein Spaziergang versetzt uns in eine andere Welt.
Wir sehen u.a. einen Ballspielplatz, eine Säulenhalle und eine Pyramide.

©Volker Schmitt

©Volker Schmitt


In Mexiko gehen die Uhren manchmal geruhsamer. Auf einem Eselkarren sitzend grüßt ein Mexikaner beim Vorbeifahren.
Kommen Sie am Freitag um 20 Uhr in den Michelstädter Hof zu den Kakteenfreunden Michelstadt und erfreuen sich mit uns an diesem tollen Vortrag. Der Eintritt ist wie immer frei.

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Reisebericht Patagonien

An diesem Freitag gibt es bei den Kakteenfreunden Michelstadt wieder einen Reisebericht.
Roland Reith wird uns über seine Reise durch Patagonien berichten.

Fiz Roy©Roland Reith

Fiz Roy©Roland Reith

Die Landschaft unterhalb von Chile und Argentinien ist ein Eldorado für Naturliebhaber. Patagonien ist nicht nur die Heimat von Guanakos und Kondoren, auch für Kakteenliebhaber hat dieses Land einiges zu bieten.

©Roland Reith

©Roland Reith

Neben Maihuenia, Pterocactus, Austrocactus und Gymnocalycium
ist es die weitgehend unberührte Natur mit ihren vielen Gletschern, Seen und Wäldern die diesen Vortrag so einzigartig macht.
Perito Morreno Gletscher©Roland Reith
Wie immer wird uns Roland mit fantastischen Bildern, viel Information und einigen landestypischen Melodien überraschen.
Kommen Sie zu einem „Kurzurlaub“ in den Michelstädter Hof.
Der Vortrag beginnt am Freitag den 29. April um 20 Uhr.

Der Eintritt ist natürlich frei.
Gäste wie immer herzlich willkommen.

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Hatiora x graeseri

Die Gattung Hatiora mit ihren 5 Arten gehören zu den epiphytischen Kakteen.Der Gattungsname wurde zu Ehren des im 16. Jahrhundert lebenden Botanikers Thomas Hariot gewählt, der Name Hatiora ist ein Anagramm seines Nachnamens. Hatiora x graeseri und wird umgangssprachlich als ‚Osterkaktus‚ bezeichnet.

Hatiora x graeseri ©kaktusmichel.de

Hatiora x graeseri ©kaktusmichel.de

Dieser Hybride zwischen Hatiora gaertneri und Hatiora rosea wird oft in Kultur angetroffen. Während die botanischen Arten: Hatiora gaertneri, Hatiora rosea, Hatiora epiphilloides, Hatiora salicornioides und Hatiora herminae eher selten, da viel empfindlicher in Sammlungen zu finden sind.
Der Unterschied zu den Weihnachtskakteen die zygomorphe Blüten haben,

Zygomorphe Blüte an einer Schlumbergera opuntioides ©kaktusmichel.de

Zygomorphe Blüte an einer Schlumbergera opuntioides ©kaktusmichel.de

ist leicht ersichtlich durch die radiärsymmetrische Blüten der Hatiora.

Radiärsymetrische Blüte an einer Hatiora x graeseri ©kaktusmichel.de

Radiärsymetrische Blüte an einer Hatiora x graeseri ©kaktusmichel.de

Die Gattung Hatiora früher auch als Rhipsalidopsis bezeichnet hat nur ein kleines Verbreitungsgebiet in den Südost Brasilianischen Bergwäldern. Als epiphytische Pflanzen wachsen sie in Astgabeln oder direkt am Stamm in der Rinde von Bäumen. Sie kommen dort in Gemeinschaft von anderen epiphytische Pflanzen wie Bromelien, Tillandsien und Flechten vor. Seltener auch in Humusansammlungen am Boden.

Hatiora x graeseri ©kaktusmichel.de

Hatiora x graeseri ©kaktusmichel.de

Der Standort sollte nicht in direkte Sonne gewählt werden, also nichts für ein Südfenster.
Wer vergeblich auf Knospen wartet hat die Pflanzen meist zu warm überwintert. Die Knospenbildung erfolgt etwa nach 6-8 Wochen bei 8 bis 10°C anschließenden bei Zimmertemperatur aber nicht über 23 Grad.
Die Vermehrung erfolgt in der Regel durch Stecklingen, in den Monaten Mai bis Juli, der sogenannten vegetaiven Vermehrung. Dazu sind Stecklinge mit 3-4 ausgereiften Glieder an der dünnsten Stelle abzuschneiden. Nach dem Abtrocknen der Schnittstelle, etwa nach 3-4 Tagen kann der Steckling in ein sandig-humoses Substrat, oder auch in gespannter Luft in Wasser (etwa 3-4cm Wasserstand, in einem Glasgefäß) bei etwa 22-25 Grad bewurzelt werden. Bei der Wasserbewurzelung öfter mal das Wasser wechseln, um Fäulnis vorzubeugen. Der Steckling müssten nach 4-5 Wochen gut bewurzelt sein und in sein Endgefäß gepflanzt werden können. Das Substrat sollte einen PH Wert unter 7 haben, also im sauren Bereich. Blumenerde mit hohem Torfanteil mit Beigaben von Perlite, Kieselgur oder Sand. Wer gleich etwas Hornspäne oder getrockneten Rinderdung beimengt hat schon eine Vorratsdüngung angelegt.

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Reisebericht Mexiko

In diesem Monat findet unser Treffen am Karfreitag statt.
Wir hoffen das deshalb recht viele Interessierte den Weg zu uns finden werden.
Der Vortrag hat das Thema:
Pflanzen, Land, Kultur und Leute, ein Reisebericht von Mexiko.
Referent ist Daniel Beck aus Schweinfurt.
Astrophytum asterias
In seinen letzten beiden Vorträgen konnten sich alle Anwesenden bereits über sehr gute Bilder und das kompetente Wissen dieses jungen Mannes erfreuen.
Mammillaria bertramii
So ist es dieses mal bestimmt auch wieder ein Höhepunkt des Monats, wenn er uns Mexiko aus seiner Sicht vorstellt.
Es gibt bestimmt Bilder von der ein oder anderen Pflanze zu sehen,
die so mancher noch nicht kennt.
Lassen sie sich überraschen und nutzen Sie den Feiertag für einen Besuch unseres Vereinsabends.
Ariocarpus retusus

Termin: 25.03.2016, 20 Uhr
Ort: Michelstädter Hof

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Echeveria pulvinata

Der Artname pulvinata kommt von lat. pulvinatus für Polster.
Vorkommend in Mexico, Oaxaca, Tomellin Canyon.
Es sind zwei Cultivare von E. pulvinata bekannt cv. Ruby und cv. Frosty.
Sie gehört zu den behaarten Pflanzen, innerhalb der Gattung Echeveria und dort zur Reihe Echeveria (E. Walther), Sektion Oliveranthus (Rose)

Echeveria pulvinata©kaktusmichel.de

Echeveria pulvinata©kaktusmichel.de

Durch ihre weiße Behaarung hat sie sich eine gute Anpassung an sonnige Standorte geschaffen. Selbst die Blüten sind mit feinen Haaren bedeckt um ein schnelles austrocknen der zarten Blütenblättern zu verhindern.

Echeveria pulvinata Blüte©kaktusmichel.de

Echeveria pulvinata Blüte©kaktusmichel.de

Vermehrung durch Samen oder Blattstecklinge.
Sonniger Standort damit ein gedrungener Wuchs beibehalten wird. Auch sollten zu groß geratene Pflanzen zurückgeschnitten werden. Die dann anfallenden Teile können sehr gut zur Weitervermehrung genutzt werden.

Eine Cristatform von Echeveria pulvinata cv. Frosty ©kaktusmichel.de

Eine Cristatform von Echeveria pulvinata cv. Frosty ©kaktusmichel.de

Substrat Blumenerde mit Sand und Bims oder Perlit, es geht auch normale Kakteenerde mit etwas mehr Humusanteil. Im Sommer nicht zu trocken halten, gießen bis zum Ende der Blüte, das kann sich bis in den März hineinziehen. Im Winter bei trockenem Stand verträgt sie Temperaturen bis an den Gefrierpunkt.

Form mit roten Spitzen an den Blättern Echeveria pulvinata cv. Ruby ©kaktusmichel.de

Form mit roten Spitzen an den Blättern Echeveria pulvinata cv. Ruby ©kaktusmichel.de

Am Zimmerfenster sollte im Winter etwas weniger gegossen werden. Kühle Überwinterung wie bei den Kakteen ist möglich aber nicht nötig. Schädlinge an Echeverien sind oft Wollläuse, gerade bei dieser Form können sie sich durch ihr wolliges „Fell“ sehr gut tarnen. Gerade im Winter sollte man seine Pflanzen etwas näher inspizieren und bei Befall schnellstens eingreifen damit dieser Sauger nicht überhand nimmt.

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Reisebericht Norwegen

Am 26. Februar 2016 geht es in unserem Vortrag mal nicht um Kakteen, aber das Thema ist deshalb nicht weniger Interessant. Wir haben die Wohnmobil-Globetrotter Rosel und Reinhard Graf aus Groß-Gerau, Wallerstädten zu Besuch.
Bota. ga. Tromsöt1
Nach vielen tollen Reiseberichten die sie bei uns schon präsentierten geht es dieses mal nach Norwegen. Wie immer wird Reinhard für die nötige Technik und Rosel für die ausführlichen Informationen bei diesem digitalen Vortrag sorgen.
Lappland1
10 Wochen (vom 1.6 bis zum 10.8.2013) verbrachten sie in diesem Königreich und haben dort sicher wieder viele beeindruckende Bilder geschossen. Sie legten insgesamt bei ihrer Fahrten kreuz und quer durch das Land rund 11000 km zurück.
Lofoten1
Lassen Sie sich überraschen, Norwegen wurde von der UN als der am weitesten entwickelten Staat der Welt eingestuft. Es ist ganze 1572 km lang und bis zu 430 km breit aber an der schmälsten Stelle auch nur 6 km. Geprägt wird es von mächtigen Gebirgsmassiven, davon sind 26 Berge über 2600 m hoch. Vielen Flüsse, Stromschnellen und Wasserfälle bereichern dieses Land.
Nordkap1
Nicht zu vergessen, den nördlichsten botanischen Garten unseres Planeten, mit seiner einzig artigen Gebirgspflanzenvielfalt. Aber ich will nicht vorgreifen, Rosel kann uns das mit ihrer bekannt guten Vortragsweise viel besser erklären.

Termin: Freitag der 26. Februar 2016 um 20 Uhr
Ort Michelstäder-Hof
Veranstalter: Kakteenfreunde Michelstadt

EINTRITT FREI

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