Las Bellezas de Mexico

Las Bellezas de Mexico heißt es am Donnerstag, den 31. Mai 2018 bei den Kakteenfreunden aus Michelstadt und Umgebung. Wer im letzten Jahr den ersten Teil dieses Vortrags von Norbert Czermin gesehen hat, weiß, dass man bei dieser Präsentation wieder voll auf seine Kosten kommt. Sie haben keine Zeit einen Kurzurlaub nach Mexiko zu starten? Dann kommen Sie doch einfach am Donnerstag ab 19:30 im Michelstädter Hof vorbei und lassen sich von Norbert die Schönheiten von Mexiko zeigen.

Astrophytum ornatum@Norbert Czermin

Astrophytum ornatum@Norbert Czermin


Es werden nicht nur bekannte und seltene Kakteen am Standort zu sehen sein. Nein, auch Pflanzen die nicht in unseren Gewächshäusern zu finden sind, wie den Eisenholzbaum (Olneya tesota)

Olneya tesota©Norbert Czermin

Olneya tesota©Norbert Czermin


Unser Referent zeigt das von ihm so geliebte Land mit all seinen Sehenswürdigkeiten und Highlights. Wie die präkolumbische Ruinenstadt El Tajin an der Ostküste von Mexiko.

El Tajin Nischenpyramide©Norbert Czermin

El Tajin Nischenpyramide©Norbert Czermin


Zerklüftete Täler, steile fantastische Canyons,

Steinformation am Kupfercanyon©Norbert Czermin

Steinformation am Kupfercanyon©Norbert Czermin


oder die bunten Angebote auf einem typischen mexikanischen Markt.

Bunte Teller©Norbert Czermin

Bunte Teller©Norbert Czermin


Auch Bilder aus der Tierwelt werden zu sehen sein, mit denen man lieber nicht sein Bett teilen möchte.

Scorpion in Durango©Norbert Czermin

Scorpion in Durango©Norbert Czermin


Gäste sind wie immer willkommen. Eintritt frei, aber nie umsonst! Freuen Sie sich auf eine gesellige Runde und lassen sie sich anstecken von den Schönheiten Mexikos. Es freut sich unser Referent mit den Kakteen- und Sukkulentenfreunden aus Michelstadt.

Echinocereus penthalophus am Standort©Norbert Czermin

Echinocereus penthalophus am Standort©Norbert Czermin

 

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Opuntia polyacantha v. polyacantha fa. rufispina

Früher haben mich Opuntien überhaupt nicht interessiert.
Seit die Nachfrage nach winterharten Kakteen immer stärker geworden ist, schaut man sich die eine oder andere Pflanze doch etwas genauer an.
Die heute vorgestellte Opuntia, im deutschen Feigenkaktus genannt, hat wegen ihrer reichlichen Bedornung den Artnamen polyacantha bekommen, was aus dem griechischen übersetzt soviel wie vielbedornt bedeutet.

Opuntia polyacantha v. polyacantha fa. rufispina©KAKTUSMICHEL.DE

Außerdem trägt sie noch den Zusatz ‚ rufispina‘ wegen der rotbraunen Mitteldornen, die am stärksten im Neuaustrieb ausgeprägt sind und zwischen den kürzeren weißen Dornen sich gut abheben. Die abgebildete Opuntia polyacantha v. polyacantha `rufispina‘ kommt aus Gunlook in Utah. Das Hauptverbreitungsgebiet der Art polyacantha erstreckt sich über den Westen von Amerika bis nach Kanada. Es sind auch Standorte aus Chihuahua, Mexiko bekannt. Die Art wächst auf Höhenlagen von 300 bis zu 2400m. Aufgrund des großen Verbreitungsgebietes sind die Pflanzen etwas variabel im Aussehen und in der Blütenfarbe (gelb bis helles purpur).

Opuntia polyacantha v. polyacantha fa. rufispina©KAKTUSMICHEL.DE

Je nach Höhenlage des ursprünglichen Standorts, sind diese Opuntien bei gut drainiertem Boden in unseren Gärten winterhart. Abhängig vom Clone, erträgt sie Temperaturen von -12°C bis -25°C. Vermehrung durch Samen, Teilung oder auch über Stecklinge. Die aus den Vorjahres-Gliedern der Pflanze gewonnen werden.
In der Kultur verträgt sie zwar lange Trockenperioden wächst und blüht jedoch um einiges besser, wenn sie nicht zu lange ohne Wasser auskommen muss.
Gerade Opuntien sind auch für eine stärkere Düngung empfänglich, 20 Gramm NPK Dünger (Blaukorn) pro m², bei Freilandanpflanzungen.

Opuntia polyacantha©KAKTUSMICHEL.DE

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Der Nordwesten der USA Teil 2

Wie schon im letzten Monat heißt es wieder ab in den Nordwesten der USA. Herr Reinhard Strozyk zeigt uns in seinem 2. Teil des Vortrags die Tour vom Yellowstone National Park zum Mount Rushmore National Memorial

Grand Prismatic Spring ©Strozyk

Wir werden Bilder sehen aus dem Westen des Yellowstone National Park mit der größte Thermalquelle von Amerika dem Grand Prismatic Spring, etwa 75m lang und 91m breit. Sie ist nach dem Frying Pan Lake in Neuseeland und dem Boiling Lake in der Karibik die 3. größte heiße Quelle der Welt.

Die vier Präsidenten©Strozyk

Vier Präsidenten in Stein gemeißelt auf dem Mount Rushmore
Das 1941 fertiggestellte Denkmal mit den Konterfeis von Georg Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln.

Fort Laramie©Strozyk

Fort Laramie bei Cheyenne
Ursprünglich wurde diese Befestigungsanlage 1834 als Fort für den privaten Pelzhandel erbaut, wurde aber im Jahr 1890 zum größten und bekanntesten Militärposten in den Northern Plains.

Wir sind schon sehr gespannt auf die Bilder im 2.Teil des Reiseberichtes von Fam. Strozyk. Eintritt Frei
Termin: 26. April 2018 um 19:30
Ort: Michelstadt, Michelstädter Hof

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Reisebericht aus dem Nordwesten der USA

Am Donnerstag den 29. März ab 19:30 heißt es, ab in den Nordwesten der USA. Herr Reinhard Strozyk zeigt uns im 1. Teil seines Reiseberichtes Eindrücke von der Fahrt nach Denver über Salt Lake City zum Teton National Park.

Botanischer Garten Denver©Strozyk

Botanischer Garten Denver©Strozyk


Denver die Hauptstadt von Colorado liegt am östlichen Fuß der Rocky Mountains. Vom Botanischen Garten Denver der sich im Stadtteil Cheesman Park und im naheliegenden Littleton befindet werden wir einige Bilder sehen.

Mushroom Rocks in den Rocky Mountains©Strozyk

Mushroom Rocks in den Rocky Mountains©Strozyk

Weiter geht es in den Mushroom Rock State Park, ein Staatspark im Ellsworth County, in den Rocky Mountains. Er liegt in den Smoky Hills und ist bekannt für seine Felsen in Pilzform.

Capitol in Salt Lake City©Strozyk

Capitol in Salt Lake City©Strozyk

Wir werden das Utah Staats Capitol sehen, dass Regierungsgebäude des Bundesstaats Utah.

Bergkette im Teton National Park©Strozyk

Bergkette im Teton National Park©Strozyk

Abschließen werden den 1. Teil dieses Vortrags, Bilder aus dem Grand-Teton-Nationalpark. Dieser liegt im Westen von Wyoming südlich des Yellowstone-Nationalparks. Beeindruckend ist dort die gigantische Bergkette die sogenannte Teton-Kette.

Die Kakteenfreunde aus Michelstadt freuen sich auf viele Gäste beim Vortrag von Herrn Strozyk. Der Eintritt ist natürlich frei. Beginn um 19:30 am Donnerstag den 29. März 2018 im Michelstädter Hof.

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Reisebericht Nepal

Auch dieses Jahr konnten wir Roland Reith wieder für einen Vortrag gewinnen.
Seine brillanten Bilder und die sehr informativen Kommentare
haben sich längst nicht nur bei unseren Mitgliedern herumgesprochen.
Dieses mal entführt er uns nach Nepal.
Gestartet wir in Kathmandu der Hauptstadt von Nepal.

Es wird eine Reise die uns scheinbar ins Altertum zurückführt.
An die Königstädten im Tal von Kathmandu, Patan und Bhaktapur.

Herrliche Ausblicke auf die Felsenmassive@Roland Reith

Einen großen  Teil des Vortrags befasst sich mit einer Trekking Tour
durch den Sagarmatha Nationalpark in der Mount Everest Region.

Trekking-Tour mit Yaks@Roland Reith

Der 1976 gegründete Sagarmatha Nationalpark wurde schon 1979
zum UNESCO Welterberbe erklärt.
Hier befinden sich auch die Kulturstätten der Sherpas.
Die früher nur von Viehzucht lebten aber durch den steigenden Tourismus
einen neue Einnahmequelle fanden.

Bizarre Gebäude mit reichlichen Holzschnitzereien@Roland Reith

Lassen Sie sich diesen Vortrag nicht entgehen.
Der Eintritt ist wie immer kostenlos.

Kloster Tengboche im Sagarmatha National Park

Es freuen sich die Kakteenfreunde aus Michelstadt und Umgebung.
Veranstaltungsort: Michelstädter Hof in Michelstadt
Termin: Donnerstag der 22. Februar 2018 ab 19:30 Uhr

 

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JHV und winterharte Kakteen

Ab 2018 ändern wir auf Wunsch unserer Wirtin, den Termin für die abendlichen Treffen, auf den letzten Donnerstag im Monat ab 19:30 Uhr.
Deshalb treffen wir uns am 25. Januar zu unserer ersten Veranstaltung in diesem Jahr.
Der erste Punkt des Abends ist die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen. Anschließend wird uns Sigmar Sachse einen Vortrag über winterharte Kakteen zeigen. Immer mehr Pflanzenliebhaber möchten gerne auch im Freiland Kakteen auf Dauer auspflanzen.

Cylindropuntia imbricata ist bei uns vollkommen winterhart und wächst zu großen Exemplaren heran.©Kaktusmichel.de


Für manchen ist es etwas befremdend sich vorzustellen, dass Kakteen und Sukkulenten das ganze Jahr frei ausgepflanzt im Garten kultiviert werden können.
Pflanzen die man nur von den trockenen und heißen Standorten der USA oder Südafrikas kennt. An ihren ursprünglichen Lebensräumen ist es nicht ungewöhnlich, dass Kakteen oder auch andere Sukkulenten Frost aushalten müssen.

Ein winterharter Echinocereus bayleyi, in voller Blüte ©DornenPROJEKT.de


Oft sind es jedoch nur ein paar Stunden in der Nacht, in denen Minustemperaturen am Standort auftreten.
Nach Sonnenaufgang steigt das Thermometer stetig an, sodass binnen kurzer Zeit die Temperatur wieder den plus Bereich erreicht.
In verschiedenen Gebieten der USA ist beispielsweise im Winter mit hohen Schneevorkommen zu rechnen, was wiederum die Pflanzen vor dem erfrieren schützt. Denn trotz tiefen Minustemperaturen über der Schneedecke ist es darunter nicht kälter als 0°C.
Auch gibt es natürliche Habitate an denen in dieser kalten Jahreszeit, im Gegensatz zu uns, weder eine hohe Luft- noch Bodenfeuchtigkeit an zu treffen ist.
Dies erschwert zwar die Auswahl widerstandsfähiger Pflanzen, aber es ist nicht unmöglich, wie es schon viele Anlagen auch in Deutschland beweisen.

Gerade in der Gattung Opuntia gibt es viele Arten die bei uns frei ausgepflanzt werden können ©Kaktusmichel.de


Zwei Begriffe sollte man auseinanderhalten.
Zum einen frosthart bzw. winterfest, bedeutet für deutsche Winter, dass die Pflanzen zwar tiefe Temperaturen oft bis unter -15°C vertragen können, aber nur an einem trockenen Standort.
Hier ist es von Vorteil einen ungeheizten Wintergarten oder Gewächshaus zu besitzen. Zur Not genügt der Dachüberstand eines Hauses oder man bringt von Herbst bis zum zeitigen Frühjahr eine spezielle Überdachung direkt über den Pflanzen an.
Nur um sie vor zuviel Feuchtigkeit zu schützen.

Einfacher Nässeschutz für den Winter, gesehen im Palmengarten Frankfurt©Kaktusmichel.de


Wichtig dabei ist, auf eine gute Belüftung zu achten, dies gilt besonders für Wintergärten oder Gewächshäuser und ein grobes, wasserdurchlässiges Pflanzsubstrat zu verwenden.
Der zweite Begriff gilt für winterharte Kakteen und Sukkulenten, damit beschäftigt sich der Vortrag unseres Referenten.
Das bedeutet diese Gewächse halten jede Witterungsbedingung und Laune unserer Klimate, ungeschützt aus und eignen sich deshalb für einen dauerhaften Aufenthalt im Freien.
Die besten Gebiete in Deutschland um ein Kakteenbeet ohne Nässeschutz für den Winter im Freiland anzulegen sind die mit Weinbauklima, wie wir es an der Hessischen Bergstraße, am Kaiserstuhl, im Breisgau oder in der Pfalz vorfinden. Aber Herr Sachse wird uns am 25. Januar 2018 ab 19:30 bestimmt noch einiges mehr darüber erzählen.
Eintritt wie immer frei, wir freuen uns auf recht zahlreichen Besuch unserer Veranstaltung.
Veranstaltungsort: Michelstadt, Michelstädter Hof.
Weitere Tipps auch zu diesem Thema im Buch: Kakteen und Sukkulenten


Und ein Buch zum Thema:

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Warum blüht mein Kaktus nicht?

Warum blüht mein Kaktus nicht, diese Frage wird sehr oft gestellt.
Nicht immer gibt es eine eindeutige Antwort.
Aber ich werde versuchen Ihnen einige Erklärungen anzubieten.
Zu allererst ist ihr Kaktus schon alt genug?
Bei Rebutien zum Beispiel klappt das oft schon bei 2-jährigen Sämlingen.
Aber bei einem Schwiegermutterstuhl (Echinocactus grusonii) wartet man meist
40- 50 Jahre bis die erste Blüte kommt.

Blüten an einem schon über 10 Jahre alten Echinocactus grusonii in der Kakteengärtnerei Andreae ©Kaktusmichel.de

Eine grobe Einordnung wäre auch Kugelkakteen blühen oft früher als Säulenkakteen,
natürlich ist das auch kein fester Anhaltspunkt es gibt immer Ausnahmen.
So und jetzt einige Tipps was könne Sie selber für eine reichliche Blütenentwicklung tun?
Grundlegend ist, erst einmal eine Pflanze, die nicht genügend Zuwachs hat
wird auch nicht sehr reich blühen, denn die Blüten kommen meist an den Vorjährigen Areolen.
Deshalb bieten sie ihrer Pflanze die nötigen Voraussetzungen an,
damit der Kaktus auch Spaß daran bekommt ihnen seine Blüten zu zeigen.
Schauen Sie sich mal das Substrat an, wenn sie schon nicht mehr wissen
wann ihr Sukkulent das letzte mal frische Erde bekommen hat, wird es sicher Zeit neu einzutopfen.
Siehe dazu auch den Blogbeitrag über die Zusammensetzung einer guten Sukkulentenerde.
Im Zweifelsfall können Sie fertig gemischtes Substrat bei diesem Anbieter
auch kaufen.

Kakteen aus der Gattung Echinopsis kommt sehr leicht zur Blüte.©Kaktusmichel

Natürlich ist auch der Standort der Kakteen und Sukkulenten entscheidend,
stimmen die Lichtverhältnisse?
Suchen Sie für Ihren Kaktus den hellsten Platz aus, bitte nicht mitten im Zimmer.
Wenn es schon an einem ungünstigen Platz sein muss, hilft eine gute Pflanzlichtlampe.
Siehe hierzu auch den Blogbeitrag über die Lichtbedürfnisse von Sukkulenten.
Ein großer Fehler, der immer wieder gemacht wird, unser Kaktus steht Sommer wie Winter immer am gleichen Platz, zum Beispiel im Wohnzimmer.
Er hat also meist eine Mindesttemperatur von 20 Grad, wird alle 14 Tage gegossen und denkt sich, es sind hier alle Jahreszeiten gleich. Woher soll er wissen, wann seine Blütenzeit ist und außerdem ihm geht es auch ohne Blüte gut, warum sich anstrengen?
Besser wir stellen ihn über den Winter für mindestens 8-10 Wochen an einen kühleren Ort bei etwa 6-12 Grad.
Wichtig, trocken soll das Substrat sein, nicht dem armen Kerl noch einen Schluck Wasser für die lange Winterruhe mitgeben.
Das Wasser würde im kühlen Winterquartier noch lange in der Erde stehen und vielleicht zu Fäulnis führen.

Harrisia bonplantii, wie die Königin der Nacht, gehört sie auch zu den Nachtblühern. Schon am frühen Morgen ist die Blüte wieder verwelkt.©Kaktusmichel.de

Noch ein Wort zum Winterquartier nicht jeder hat ein Gewächshaus.
Dort ist es mit der niedrigen Temperatur kein Problem, es geht auch ein Treppenhaus, Kellerraum oder zur Not auch das Schlafzimmer.
Wenn er trocken und kühl steht, ist die Helligkeit des Standortes nur zweitrangig.
Und zum Schluss das Düngen.
Verwenden Sie einen Dünger mit einem höheren Phosphatanteil dieser regt die Knospenbildung an (bekommen sie auch in der Gärtnerei).
Düngen aber nur von März bis August bei jedem zweiten gießen.
Wenn alles nichts nutzt, sollte man dem Kaktus mit dem Kompost oder der Biomülltonne
drohen, manche sagen das würde Wunder bewirken.

Auszüge aus Kakteen und Sukkulenten vo Michael Januschkowetz
das Buch gibt es beim Verfasser oder bei Amazon

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Neujahr

Wir wünschen allen Kakteen- und Sukkulentenfreunden
einen guten Start ins neue Jahr.
Unser Vorstand hat sich wieder viel Mühe gegeben, um auch
im Jahr 2018, ein schönes Programm auf die Beine zu stellen.

Bedanken Sie sich für seinen Arbeitsaufwand mit zahlreichen Besuchen
der Veranstaltungen, auch für die Referenten gibt es nichts schöneres als
ein wohl gefüllter Saal.
Selbst für nicht eingefleischte Kakteenliebhaber sind die vielen Reiseberichte
sicher eine interessante Unterhaltung.
Gönnen Sie sich im neuen Jahr doch einmal einen unterhaltsamen Abend
bei den Kakteenfreunden Michelstadt.
Es kostet keinen Eintritt, Sie müssen sich nur aufraffen und den Weg zum
Michelstädter Hof finden.
Wir treffen uns wenn nicht anders angegeben
immer am letzten Donnerstag im Monat ab 19:30 Uhr.

Wer unter Vergesslichkeit leidet kann auch unser Info-Mail anfordern, es kommt einmal im Monat mit Beiträgen über den anstehenden Vortrag, Pflegetipps, Pflanzenvorstellung und kurioses aus dem Kakteenreich. Einfach ein Mail an:
News@Kakteenfreunde Michelstadt
senden, mit dem Betreff Newsbrief und im Text bitte noch den Vor- und Nachnamen angeben, schon sind Sie immer auf dem neuesten Stand.

Also dann bis bald, die Kakteenfreunde Michelstadt freuen sich auf Sie.
Übrigens unser Jahresprogramm gibt es auch als PDF download, hier.

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Euphorbia milii

Vielen ist diese Art unter dem umgangssprachlichen Namen „Christusdorn“
bekannt.
Angeblich gibt es eine Legende, in der Christus bei seiner Geißelung
diese Euphorbia als Dornenkrone trug.
Diese aus Madagaskar kommende Art wurde von Des Moulins 1836 beschrieben.
Er wählte den Namen milii zu Ehren von Pierre Bernard
Milius, der die Art 1821 in Europa einführte. Immer seltener sind in
den Sammlungen botanisch artreine Nachkommen zu finden, wegen
der Fülle an Hybriden und auch durch Varietäten, die durch größere
und farbenprächtigere Blüten oder durch dickere Stämme auffallen.
Sie verdrängen dadurch die ursprüngliche Art aus den Sammlungen.

Euphorbia milii Hybride©Kaktusmichel.de

Die sich stark aus der Basis verzweigenden Pflanzen werden 1 bis 2
m hoch und sind mit unzähligen Dornen besetzt. Die 5- bis 7-kantigen
Äste sind bis zu 1 cm dick und mit einer grau-braunen Rinde bedeckt.
Der Milchsaft ist nur leicht aggressiv, aber dennoch sind bei
Schnittmaßnahmen eine Schutzbrille und Handschuhe unerlässlich.
Danach unbedingt Gesicht und Hände waschen. Die dunkelgrünen,
bis zu 5 cm langen und 1 bis 2 cm breiten, spateligen Blätter
sind ausdauernd, solange genügend Feuchtigkeit vorhanden ist.

Euphorbia milii©Helga Januschkowetz

Auf länger andauernde Trockenheit reagiert die Pflanze mit Laubabfall.
Nach Wassergabe erscheinen jedoch wieder neue Blätter, außer das
Exemplar ist komplett vertrocknet :-).
Die Blüten (Cyathien) sind einhäusig und rot oder gelblich.
Die Samenkapseln besitzen immer 3 Fächer.
Nach der Fruchtreife werden sie durch einen Spannungsdruck
aufgesprengt und die Samenkörner schießen heraus.
Es sind einfach zu kultivierende und ideale Zimmerpflanzen.
Wer seinen Christusdorn immer mit Laub und Blüten sehen möchte,
muss die Pflanzen während der Wintermonate mindestens bei 12 bis 15 °C halten
und alle 4 Wochen etwas gießen.

Eine gelbblühende Naturform von Euphorbia milii©Helga Januschkowetz

Wenn E. milii kühler überwintert (bei 6 bis 8 °C) dann nur alle 6 Wochen etwas gießen
und dabei ruhig in Kauf nehmen, dass einige oder alle Blätter abfallen.
Wenn die Temperaturen wieder über die 15 Grad gehen sollte je nach Austrocknen
des Substrates jede Woche oder mindestens alle 14 Tage gegossen werden. Um ein
gutes Wachstum zu erzielen sollte Euphorbia milii wärend der Sommermonate nicht zu lange trocken stehen un öfters einmal gedüngt werden.
Pflanzen gibt es zum Beispiel hier.

Dies ist ein Auszug aus dem Buch Kakteen und Sukkulenten von Michael Januschkowetz

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Faucaria tigrina

Faucaria ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Mittagsblumengewächse (Aizoaceae).
Der botanische Name der Gattung leitet sich vom lateinischen „faux“ für Rachen ab
und verweist auf die gezahnten Blätter der Gattung,
die wie ein geöffnetes, mit Zähnen besetztes Maul aussehen.
Die vorgestellte Art beschrieb Adrian Hardy Haworth 1818
als Mesembryanthemum tigrinum.
Gustav Schwantes fügte sie 1926 als Leitart in seine neu geschaffene
Gattung Faucaria ein.

Faucaria tigrina©Kaktusmichel.de


Umgangssprachlich wird diese Art als „Tigerrachen“ bezeichnet,
wegen den großen aber weichen 9 bis 10 Zähnen am Blattrand.
Die Blätter werden 2 bis 5 cm lang und an der breitesten Stelle messen sie 2 cm.Im Querschnitt sind die dreikantig, die Rückseite ist stark gerundet.
Ihre Oberseite ist leicht konkav.
An der Blattbasis sind sie mit dem gegenüberliegenden Blatt verwachsen und zur
Blattspitze hin wie ein Schnabel geformt.

Faucaria tigrina©Kaktusmichel.de


Ihre Oberfläche ist meist mit mehr oder wenigen weißen Punkten übersät.
In der Sonne können die sonst grünen Pflanzen auch etwas ins Rötliche gehen.
Aus der Basis sind sie sprossend. Die etwa 5 cm große Blüte blüht gelb.
Diese Pflanzen sollte man während der warmen Jahreszeit alle 3 bis 4 Wochen gießen, bei sehr großer Hitze alle 2 Wochen.
Das Substrat nach jedem Gießen abtrocknen lassen, damit keine Staunässe entsteht
und dann erst wieder zur Gießkanne greifen.
Natürlich vorkommend ist die Art ausschließlich in Südafrika am Westkap.
Auszug aus dem Buch Kakteen und Sukkulenten.

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