Ariocarpus fissuratus

Dieses Jahr waren einige Ariocarpen die schon etwas Wasser bekommen haben schon sehr früh zur Blüte gekommen, bei den anderen denen wir noch eine trockene Sommerruhe gegönnt haben sehen wir noch nicht einmal Knospen.
Eine dieser Pflanzen möchte ich hier vorstellen ein Ariocarpus fissuratus.
Eine Pflanze, die mit dem Namen Mammillaria fissurata (Engelmann,
1856) in die Geschichte der Kakteen einging. Vielleicht ist sie auch
noch unter dem Gattungsnamen
Roseocactus in der einen oder anderen Sammlung anzutreffen, mit dem ihn Berger 1925 betitelte.
Im Jahre 1894 wurde von K. Schumann die Zugehörigkeit zu
Ariocarpus
erkannt.

Ariocarpus fissuratus©Kaktusmichel.de

Der Name fissuratus ist aus dem Lateinischen abgeleitet,
fissura bedeutet soviel wie „Spalte“, wegen einer Rille auf der Mitte der Warze in der sich Wolle bildet.

In einer Spalte auf der Mitte der Warze wächst Wolle©Kaktusmichel.de

Faszinierend ist an diesen Pflanzen ihre lange Wachstumsphase, die über 50 Jahre dauern kann, bis sie endgültig ausgewachsen sind. Danach können sie noch etliche Jahrzehnte bei guter Pflege in den Sammlungen bewundert werden.
Die sternförmigen Körper können bis zu 20 cm im Durchmesser erreichen.
In Kultur blühen die Exemplare, wenn sie nicht gepfropft werden, oft erst nach 10 bis 20 Jahren.
Bekannte Standorte sind in den USA Texas und New Mexico, während die größere Verbreitungsdichte in Nord-Mexiko Coahuila, Chihuahua, Durango, Nuevo Leon, Tamaulipas und Zacatecas liegt.
Dort wächst
A. fissuratus auf trockenen Kalksteinfelsen auf 500 bis 1.500
m Höhe. Die Abweichungen im Habitus sind durch das große Verbreitungsgebiet
bedingt, die aus den Umwelteinflüssen an den heimatlichen Standorten resultieren. Die purpurnen Blüten erreichen einen Durchmesser von 2,5 bis 4,5 cm.
Pflege bei nicht zu übertriebenen Wassergabe und einem sonnigen Standplatz leicht
.
Aber denoch sollte schon etwas Pflegeerfahrung mit anderen Kakteen da sein.
Substrat besteht bei mir aus Bims mit einem kleinen Anteil an Lehm.
Beim umtopfen sehr vorsichtig vorgehen damit die Rübenwurzel nicht beschädigt wird, dies kann zum absterben der Pflanze führe. Vor dem eintopfen die Pflanze 2-3 Tage liegen lassen dann in frisches Substrat setzen und erst eine Woche später angießen.
Ab März in normalem Gießrhythmus wie die anderen Kakteen gießen. Gießpause für circa 5-6 Wochen von Juli bis  Mitte August (Sommerruhe) danach werden die Pflanzen kräftig angestaut und bis die Blütezeit (Ende August- Anfang Oktober) beendet ist leicht feucht gehalten. Nach der Blüte trocken halten bis März. Überwinterungstemperatur bei mindestens 5 Grad, angeblich wird auch ein kurzer Frost vertragen habe ich aber mit diesen wertvollen Pflanzen nie ausprobiert.
Auszug aus unserem Buch Kakteen und Sukkulenten

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Tausch und Plauschabend

Heute am Freitag den 25. August 2017 um 20 Uhr kommen die Kakteen- und Sukkulentenfreunde aus Michelstadt und Umgebung, in den Michelstädter Hof. Wie schon seit etlichen Jahren heißt es an diesem Termin, wir treffen uns zum „Tausch- und Plauschabend“. Hier ist die Möglichkeit gegeben, überzählige Pflanzen zu tauschen, zu verschenken oder für kleines Geld abzugeben. Es können auch Problempflanzen für eine Beratung mitgebracht werden. Und nicht zuletzt ist wieder Zeit für anregende Gespräche die nicht immer nur unserem Hobby gewidmet sind. Wir finden das ist der ideale Einstiegstermin für Gäste die uns „beschnuppern“ wollen. An diesem Abend ist genügend Zeit jeden mal besser kennenzulernen und Fragen loszuwerden, die vielleicht an anderen Vereinsabenden zu kurz kommen würden.
Neugierig geworden? Gäste sind immer willkommen.

Echinocereus ctenoides von Eberhard Grasmück

 

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Vortrag über Brasilien

An diesem Freitag den 28. Juli 2017 haben wir den Präsidenten
der Deutschen Kakteengesellschaft zu Gast.
Herr Andreas Hofacker zeigt uns Kakteen und andere Sukkulenten in Brasilien.

Arthrocereus melanurus am Standort Ibitipoca ©Hofacker

Brasilien ist eines der Länder mit der größten Kakteenvielfalt. Über Tausende von Kilometern in einer abwechslungsreichen Landschaft, finden sich neben den Kakteen auch zahlreiche Bromelien und Orchideen.

Discocactus pugionacanthus©Hofacker

Wir freuen uns schon sehr auf die digitale Reise durch die Kakteengebiete von Braslien und bekommen so einen kleinen Einblick in die Faszination dieses Landes.

Schlumbergera opuntioides©Hofacker

Wie immer sind Gäste herzlich willkommen, der Eintritt ist natürlich frei.

Pilocereus fulvilanatus ssp. rosae AH655©Hofacker

Veranstaltungsort: Michelstädter Hof
Termin: 28. Juli 2017 um 20 Uhr
Veranstalter: Kakteenfreunde Michelstadt

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Allerlei aus Mexiko

Am 30.Juni können wir wieder einmal Lydia und Gerhard Köhres
zu einem Vortrag in unserer Vereinsgaststätte begrüßen.
Den meisten dürfte das Ehepaar aus Erzhausen bekannt sein.
Sei es durch Samenbestellung von Kakteen und Sukkulenten
aus ihrer Gärtnerei oder durch ihre Vorträge
über die verschiedensten Standorte von Kakteen, Sukkulenten
und natürlich über Tillandsien.

Unser Referent am Standort von Lophophora alberto-vojtechii


Sicher wird ihre Präsentation mit dem Titel:
„Allerlei aus Mexiko“
wieder eine sehr aufschlussreiche und unterhaltsame Veranstaltung.

Ein Christat von Ariocarpus retusus


Freuen wir uns auf neue Eindrücke aus Mexiko.
Frau Köhres hat auch sicherlich ein paar
von Ihren schönen Tillandsienbilder am Start.
Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich überraschen.

Blockhaus in Mexiko


Veranstalter: Kakteenfreunde Michelstadt
Veranstaltungsort: Michelstädter Hof
Termin: Freitag der 30. Juni 2017 um 20 Uhr
Eintritt Frei

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Reisebericht Mexiko Teil 2

Am kommenden Freitag den 26. Mai 2017 sehen wir den 2. Teil des Reiseberichts über Paradiese in Mexiko.
Wie schon im ersten Teil den wir 2016 gesehen haben, wird uns Volker Schmidt mit seinen faszinierenden Eindrücken wieder in seinen Bann ziehen.
Hier ein kleiner Vorgeschmack auf die Bilder die wir sehen werden:
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Im Zentrum der Ortschaft liegt ein schön gepflegter Treffpunkt.
Der hübsche Zokalo von Cadereyta de Montes lädt zum Verweilen ein.
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Im Kakteenwald mit Neobuxbaumia polylopha und Ferocactus glaucescens in Ahuacatlan sollte man die Zeit anhalten um die Atmosphäre besser
genießen zu können.

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Das absolute Highlight der Reise Aztekium hintonii in Blüte
und Geohintonia mexicana.
Ein berauschender Standort mit tausenden von Pflanzen.
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Zum Abschluss wandelt er über die endlose Straße der Toten in Teotihuacan.

Seien Sie live dabei, zum 2. Teil des Vortrages „Kakteenparadies Mexiko“ von Volker Schmitt.
Am 26. Mai 2017 um 20 Uhr im „Michelstädter Hof“ Eintritt natürlich frei.

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Madagaskar-Land und Leute

Am Freitag den 28.April werden wir Frau Edwina Pfendbach in unserer Gruppe begrüßen.
Sie bringt uns einen Reisebericht aus Madagaskar mit.

Eine Allee mit afrikanischen Affenbrotbäumen (Baobab)©Edwina Pfendbach


Nach 27 Jahren hat Edwina Pfendbach im Oktober 2014 eine zweite Reise in den Süden Madagaskars unternommen.
Die Route führte u. a. von Antananarivo über den Tsingy-Nationalpark an der Westküste über Morondava bis Toliara.

Im Norden von Madagaskar lebendes Chamäleon (Furcifer petteri)©Edwina Pfendbach


Von dort ging es nach Osten über Fianarantsoa und Antsirabe zurück nach Antananarivo.
In diesen drei Wochen hat sie auf einer abenteuerlichen Fahrt einen guten Überblick über die heutigen Verhältnisse gewonnen,
z. B. über die Beschaffenheit des Landes, die Lebensweise der Bevölkerung
und die Gebiete, in denen man noch einen Eindruck
von der ursprünglichen Flora und Fauna bekommen kann.

Pachypodium brevicaule©Edwina Pfendbach

 

Vorträge über diese Insel vor der Ostküste von Afrika, im indischen Ozean
gelegen, sind nicht sehr oft zu sehen. Der letzte Vortrag aus dieser Region hielt
Dieter Andreae 1999, in unserer Ortsgruppe. Damals berichtete er von seiner
Studienreise mit Prof. Rauh aus diesem, nicht nur für Pflanzenliebhabern,
spannenden Gebiet.

Eine Lemurenart (Propithecus deckenii)©Edwina Pfendbach

 

Also auf geht es zum Reisebericht über ‚Madagaskar Land und Leute‘ in Michelstadt, Michelstädter Hof, Freitag 28. April 2017 um 20 Uhr.
Es freuen sich die Kakteenfreunde aus Michelstadt auf möglichst viele Besucher.
Eintritt natürlich kostenlos aber nie umsonst. Na dann, bis Freitag

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Turbinicarpus beguinii

Dieser in den meisten Sammlungen als Gymnocactus beguinii stehende Kaktus, gehört jetzt zur Gattung Turbinicarpus. Er bekam schon viele Namen unter anderem: Echinocactus beguinii 1898, Neolloydia beguinii 1923, Thelocactus beguinii 1983, Gymnocactus gautii 1991, Turbinicarpus mandragora v. beguinii 1999, Rapicactus beguinii v. beguinii 2003. Bei Recherchen im Internet wird es mit dem Namenswirrwarr noch schlimmer. Geht es nach Alessandro Mosco und Carlo Zanovello sie stellen T. beguinii zu Echinomastus mit dem Fundgebiet Texas, Hardin County, Sour Lake. Dies führt dann zu weiteren Synonymen wie Pediocactus beguinii oder Sclerocactus warnockii. Super, ein Kaktus 10 verschiedene Schilder und das kleine Gewächshaus ist voll.

Turbinicarpus beguinii©Kaktusmichel.de

Der Name Gymnocactus wurde verwendet, da die Früchte ohne Dornen sind (Gymnos= Nackt). Der jetzige Namen Turbinicarpus bezieht sich ebenfalls auf die Früchte. Er bedeutet Kreiselfrucht, da die Früchte etwas an einen alten Kreisel erinnern, wenn sie reif sind und aufreißen. Der Artname wurde zu Ehren von  Abbe Beguin gewählt. Das Verbreitungsgebiet von Turbinicarpus beguinii ist sehr groß, von Coahuila, Nuevo Leon, Tamaulipas, Zacatecas und San Luis Potosi in Höhenlagen zwischen 1400 m und 3200 m. Daher gibt es auch mehrere Formen die sich sehr in Größe, Blütenfarbe und -größe außerdem in der Bedornung unterscheiden.

Turbinicarpus beguinii©Kaktusmichel.de

Wie bei fast allen Turbinicarpen ist die Pflege recht einfach. Sie sollten recht hell stehen, dies kann ruhig in voller Sonne und hoch oben im Gewächshaus sein. Damit ein gedrungener Habitus und dichte Dornen ausgebildet werden. Es wird oft empfohlen dem Substrat etwas Gips beizumischen (aber bitte nicht den aus dem Baumarkt) versuchen sie etwas Naturgips zu bekommen. In der Natur wachsen diese Kakteen im Kalkboden (PH 8,1 bis 8,4), aber die Pflanzen gedeihen auch recht gut ohne diesen Zuschlagsstoff, in normaler stark mineralischer Kakteenerde. Im Winter werden bei völliger Trockenheit auch Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt vertragen. Es heißt bis zu minus 10 Grad, dies wurde aber von mir nicht getestet. Weitervermehrung aus Samen, die Sämlinge wachsen recht zügig heran.
Wer schon fertige Pflanzen sucht hier eine Bezugsquelle.

 

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Rundreise durch die US-Wüsten

Am Freitag den 31. März 2017 ab 20 Uhr entführt uns Roland Reith in die Wüsten der USA.
Wir werden von Roland wieder faszinierende Bilder sehen,
ergänzt mit reichlichen Informationen.

Death Valley, Zabrinskie Point©Roland Reith

Er zeigt uns die Landschaft und die Pflanzen der Mohave Wüste am Unterlauf des Colorado Rivers in Arizona.
Danach geht es in die Sonora mit 320.000 km² eine sehr große und artenreiche Wüste an der Grenze der USA,
im östlichen Küstengebiet von Niederkalifornien gelegen.

White Sands, Chihuahua Wüste©Roland Reith


Zum Abschluss noch die größte Wüste an der Grenze zu USA
und Mexiko, die Chihuahua Wüste,
mit einer Ausdehnung von 453.000 km².

Ferocactus x lecontei in Blüte©Roland Reith

Wer je schon einmal einen Vortrag von Roland sah,
weiß mit welcher Präzision und Leidenschaft er seine
Vorträge gestaltet und der-/diejenige die noch nicht in
den Genuss kamen, sollten sich dies nicht entgehen
lassen.

Big Bend©Roland Reith


Der Eintritt ist wie immer kostenlos aber hoffentlich
nicht umsonst.
Es freuen sich auf Ihr kommen die Kakteenfreunde von Michelstadt.

Titel:
Mohave, Sonora, und Chihuahua.
Rundreise durch die US-Wüsten von Roland Reith.

Veranstaltunkslokal: Michelstädter Hof
Termin: 31. März 2017, Beginn 20 Uhr

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Reisebericht Mexiko

Las Bellezas de Mexico oder auf gut deutsch die Schönheiten von Mexiko,
heißt unser Vortrag am 24. Februar 2017.
Da ich diese Bildpräsentation schon gesehen habe kann ich diesem Motto nur beipflichten.

Mammillaria bertholdii©Norbert Czermin


Norbert Czermin der uns dieses Highlight präsentieren wird, weiß von was er spricht. Er verbrachte mehr als ein Jahrzehnt in Mexiko und unternahm zusätzliche Reisen in dieses Land. Kaum ein anderer kennt sich dort so gut aus.

Ein junger Grauwahl an der Baja California©Norbert Czermin

Nur wer so viel Zeit opfern konnte und tausende von Bildern
geschossen hat, kann in
dieser hohen Qualität uns dieses Land vorstellen.

Escobaria abdita©Norbert Czermin

Wie Norbert sagt: „Die Kakteen sind am schönsten in freier Natur“. Mit diesem Motto stellt er uns die prachtvollen Pflanzen vor.
Wir werden die neuesten Entdeckungen
aus dem Kakteenreich sehen,
aber auch wunderbare Städte- und Landschaftsaufnahmen.

Pelecyphora aselliformis©Norbert Czermin

Auch so mancher Teller mit landestypischen Speisen wurde abgelichtet um uns das Wasser im Munde zusammenlaufen zu lassen.

Aztekium valdezii©Norbert Czermin

Kommen Sie doch ganz ungezwungen zu diesem außergewöhnlichen Vortrag, die Kakteenfreunde aus Michelstadt und Norbert würden sich freuen viele neue Gäste an diesem Abend begrüßen zu dürfen.

Norbert in seinem Element©Norbert Cermin

Eintritt wie immer frei.
Veranstaltungsort:
Michelstadt, Michelstädter Hof, Rudolf-Marburg-Strasse 41

Termin: 24.Februar 2017 ab 20 Uhr

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Euphorbia valida

Der gültige Name wäre eigentlich Euphorbia meloformis ssp. valida (G.D.Rowley 1998) aber ich benutze lieber den geläufigeren Namen Euphorbia valida unter dem sie der englische Botaniker Nicholas Edward Brown 1915 beschrieb.

Euphorbia valida©Kaktusmichel.de

Euphorbia valida©Kaktusmichel.de

Valida entstammt aus dem lateinischen Wort für stark oder kräftig. Diese durch ihre verholzten Blütenstiele auffallende Euphorbia kommt in Süd-Afrika in der Kapprovinz bei Janssenville, Ost-Somerset, an der Springbokvlakte bei Steyterville und an den Dikkop Flats vor.

Euphorbia valida noch junge Pflanze©Kaktusmichel.de

Euphorbia valida noch junge Pflanze©Kaktusmichel.de

Der Unterschied zu Euphorbia meloformis die bereits 1789 von William Aiton beschrieben wurde, soll in der Form der Wurzel abweichend sein. Die vorgestellte Pflanze hat nur eine leicht verdickte bis faserige Wurzel, meloformis soll eine Rübenwurzel haben. Da ich nur Kulturpflanzen beider Arten pflege, konnte ich keinen Unterschied feststellen. Vielleicht wurden meine meloformis auch nur falsch benannt. Darum kann ich nicht nachvollziehen ob bei valida die Pflanzen größer (-45cm hoch bis 12cm Durchmesser) als meloformis (-30cm hoch) werden und die verholzten Blüten-Stiele länger an den Pflanzen bleiben, wie es in der Literatur aufgeführt wird.

Weibliche Blüte bei Euphorbia valida©Kaktusmichel

Männliche Blüte bei Euphorbia valida©Kaktusmichel

Ein großes Problem bedeutet auch die leichte Kreuzbarkeit mit Euphorbia obesa. Man erhält oft optisch artreine Pflanzen die in Wirklichkeit Bastarde aus beiden Arten sind. Euphorbia valida ist zweihäusig dies bedeutet es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Auffallend ist, dass die männlichen Blüten schon viel früher im Jahr erscheinen.

Weibliche Euphorbia valida mit Frucht©Kaktusmichel.de

Weibliche Euphorbia valida mit Frucht©Kaktusmichel.de

Weitervermehrung aus Samen oder den nicht sehr oft gebildeten Ablegern. Der Standort sollte sonnig sein, das Substrat mit nur wenig Humusanteil.

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