Reisebericht Mexiko Teil 2

Am kommenden Freitag den 26. Mai 2017 sehen wir den 2. Teil des Reiseberichts über Paradiese in Mexiko.
Wie schon im ersten Teil den wir 2016 gesehen haben, wird uns Volker Schmidt mit seinen faszinierenden Eindrücken wieder in seinen Bann ziehen.
Hier ein kleiner Vorgeschmack auf die Bilder die wir sehen werden:
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Im Zentrum der Ortschaft liegt ein schön gepflegter Treffpunkt.
Der hübsche Zokalo von Cadereyta de Montes lädt zum Verweilen ein.
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Im Kakteenwald mit Neobuxbaumia polylopha und Ferocactus glaucescens in Ahuacatlan sollte man die Zeit anhalten um die Atmosphäre besser
genießen zu können.

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Das absolute Highlight der Reise Aztekium hintonii in Blüte
und Geohintonia mexicana.
Ein berauschender Standort mit tausenden von Pflanzen.
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Zum Abschluss wandelt er über die endlose Straße der Toten in Teotihuacan.

Seien Sie live dabei, zum 2. Teil des Vortrages „Kakteenparadies Mexiko“ von Volker Schmitt.
Am 26. Mai 2017 um 20 Uhr im „Michelstädter Hof“ Eintritt natürlich frei.

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Madagaskar-Land und Leute

Am Freitag den 28.April werden wir Frau Edwina Pfendbach in unserer Gruppe begrüßen.
Sie bringt uns einen Reisebericht aus Madagaskar mit.

Eine Allee mit afrikanischen Affenbrotbäumen (Baobab)©Edwina Pfendbach


Nach 27 Jahren hat Edwina Pfendbach im Oktober 2014 eine zweite Reise in den Süden Madagaskars unternommen.
Die Route führte u. a. von Antananarivo über den Tsingy-Nationalpark an der Westküste über Morondava bis Toliara.

Im Norden von Madagaskar lebendes Chamäleon (Furcifer petteri)©Edwina Pfendbach


Von dort ging es nach Osten über Fianarantsoa und Antsirabe zurück nach Antananarivo.
In diesen drei Wochen hat sie auf einer abenteuerlichen Fahrt einen guten Überblick über die heutigen Verhältnisse gewonnen,
z. B. über die Beschaffenheit des Landes, die Lebensweise der Bevölkerung
und die Gebiete, in denen man noch einen Eindruck
von der ursprünglichen Flora und Fauna bekommen kann.

Pachypodium brevicaule©Edwina Pfendbach

 

Vorträge über diese Insel vor der Ostküste von Afrika, im indischen Ozean
gelegen, sind nicht sehr oft zu sehen. Der letzte Vortrag aus dieser Region hielt
Dieter Andreae 1999, in unserer Ortsgruppe. Damals berichtete er von seiner
Studienreise mit Prof. Rauh aus diesem, nicht nur für Pflanzenliebhabern,
spannenden Gebiet.

Eine Lemurenart (Propithecus deckenii)©Edwina Pfendbach

 

Also auf geht es zum Reisebericht über ‚Madagaskar Land und Leute‘ in Michelstadt, Michelstädter Hof, Freitag 28. April 2017 um 20 Uhr.
Es freuen sich die Kakteenfreunde aus Michelstadt auf möglichst viele Besucher.
Eintritt natürlich kostenlos aber nie umsonst. Na dann, bis Freitag

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Turbinicarpus beguinii

Dieser in den meisten Sammlungen als Gymnocactus beguinii stehende Kaktus, gehört jetzt zur Gattung Turbinicarpus. Er bekam schon viele Namen unter anderem: Echinocactus beguinii 1898, Neolloydia beguinii 1923, Thelocactus beguinii 1983, Gymnocactus gautii 1991, Turbinicarpus mandragora v. beguinii 1999, Rapicactus beguinii v. beguinii 2003. Bei Recherchen im Internet wird es mit dem Namenswirrwarr noch schlimmer. Geht es nach Alessandro Mosco und Carlo Zanovello sie stellen T. beguinii zu Echinomastus mit dem Fundgebiet Texas, Hardin County, Sour Lake. Dies führt dann zu weiteren Synonymen wie Pediocactus beguinii oder Sclerocactus warnockii. Super, ein Kaktus 10 verschiedene Schilder und das kleine Gewächshaus ist voll.

Turbinicarpus beguinii©Kaktusmichel.de

Der Name Gymnocactus wurde verwendet, da die Früchte ohne Dornen sind (Gymnos= Nackt). Der jetzige Namen Turbinicarpus bezieht sich ebenfalls auf die Früchte. Er bedeutet Kreiselfrucht, da die Früchte etwas an einen alten Kreisel erinnern, wenn sie reif sind und aufreißen. Der Artname wurde zu Ehren von  Abbe Beguin gewählt. Das Verbreitungsgebiet von Turbinicarpus beguinii ist sehr groß, von Coahuila, Nuevo Leon, Tamaulipas, Zacatecas und San Luis Potosi in Höhenlagen zwischen 1400 m und 3200 m. Daher gibt es auch mehrere Formen die sich sehr in Größe, Blütenfarbe und -größe außerdem in der Bedornung unterscheiden.

Turbinicarpus beguinii©Kaktusmichel.de

Wie bei fast allen Turbinicarpen ist die Pflege recht einfach. Sie sollten recht hell stehen, dies kann ruhig in voller Sonne und hoch oben im Gewächshaus sein. Damit ein gedrungener Habitus und dichte Dornen ausgebildet werden. Es wird oft empfohlen dem Substrat etwas Gips beizumischen (aber bitte nicht den aus dem Baumarkt) versuchen sie etwas Naturgips zu bekommen. In der Natur wachsen diese Kakteen im Kalkboden (PH 8,1 bis 8,4), aber die Pflanzen gedeihen auch recht gut ohne diesen Zuschlagsstoff, in normaler stark mineralischer Kakteenerde. Im Winter werden bei völliger Trockenheit auch Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt vertragen. Es heißt bis zu minus 10 Grad, dies wurde aber von mir nicht getestet. Weitervermehrung aus Samen, die Sämlinge wachsen recht zügig heran.
Wer schon fertige Pflanzen sucht hier eine Bezugsquelle.

 

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Rundreise durch die US-Wüsten

Am Freitag den 31. März 2017 ab 20 Uhr entführt uns Roland Reith in die Wüsten der USA.
Wir werden von Roland wieder faszinierende Bilder sehen,
ergänzt mit reichlichen Informationen.

Death Valley, Zabrinskie Point©Roland Reith

Er zeigt uns die Landschaft und die Pflanzen der Mohave Wüste am Unterlauf des Colorado Rivers in Arizona.
Danach geht es in die Sonora mit 320.000 km² eine sehr große und artenreiche Wüste an der Grenze der USA,
im östlichen Küstengebiet von Niederkalifornien gelegen.

White Sands, Chihuahua Wüste©Roland Reith


Zum Abschluss noch die größte Wüste an der Grenze zu USA
und Mexiko, die Chihuahua Wüste,
mit einer Ausdehnung von 453.000 km².

Ferocactus x lecontei in Blüte©Roland Reith

Wer je schon einmal einen Vortrag von Roland sah,
weiß mit welcher Präzision und Leidenschaft er seine
Vorträge gestaltet und der-/diejenige die noch nicht in
den Genuss kamen, sollten sich dies nicht entgehen
lassen.

Big Bend©Roland Reith


Der Eintritt ist wie immer kostenlos aber hoffentlich
nicht umsonst.
Es freuen sich auf Ihr kommen die Kakteenfreunde von Michelstadt.

Titel:
Mohave, Sonora, und Chihuahua.
Rundreise durch die US-Wüsten von Roland Reith.

Veranstaltunkslokal: Michelstädter Hof
Termin: 31. März 2017, Beginn 20 Uhr

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Reisebericht Mexiko

Las Bellezas de Mexico oder auf gut deutsch die Schönheiten von Mexiko,
heißt unser Vortrag am 24. Februar 2017.
Da ich diese Bildpräsentation schon gesehen habe kann ich diesem Motto nur beipflichten.

Mammillaria bertholdii©Norbert Czermin


Norbert Czermin der uns dieses Highlight präsentieren wird, weiß von was er spricht. Er verbrachte mehr als ein Jahrzehnt in Mexiko und unternahm zusätzliche Reisen in dieses Land. Kaum ein anderer kennt sich dort so gut aus.

Ein junger Grauwahl an der Baja California©Norbert Czermin

Nur wer so viel Zeit opfern konnte und tausende von Bildern
geschossen hat, kann in
dieser hohen Qualität uns dieses Land vorstellen.

Escobaria abdita©Norbert Czermin

Wie Norbert sagt: „Die Kakteen sind am schönsten in freier Natur“. Mit diesem Motto stellt er uns die prachtvollen Pflanzen vor.
Wir werden die neuesten Entdeckungen
aus dem Kakteenreich sehen,
aber auch wunderbare Städte- und Landschaftsaufnahmen.

Pelecyphora aselliformis©Norbert Czermin

Auch so mancher Teller mit landestypischen Speisen wurde abgelichtet um uns das Wasser im Munde zusammenlaufen zu lassen.

Aztekium valdezii©Norbert Czermin

Kommen Sie doch ganz ungezwungen zu diesem außergewöhnlichen Vortrag, die Kakteenfreunde aus Michelstadt und Norbert würden sich freuen viele neue Gäste an diesem Abend begrüßen zu dürfen.

Norbert in seinem Element©Norbert Cermin

Eintritt wie immer frei.
Veranstaltungsort:
Michelstadt, Michelstädter Hof, Rudolf-Marburg-Strasse 41

Termin: 24.Februar 2017 ab 20 Uhr

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Euphorbia valida

Der gültige Name wäre eigentlich Euphorbia meloformis ssp. valida (G.D.Rowley 1998) aber ich benutze lieber den geläufigeren Namen Euphorbia valida unter dem sie der englische Botaniker Nicholas Edward Brown 1915 beschrieb.

Euphorbia valida©Kaktusmichel.de

Euphorbia valida©Kaktusmichel.de

Valida entstammt aus dem lateinischen Wort für stark oder kräftig. Diese durch ihre verholzten Blütenstiele auffallende Euphorbia kommt in Süd-Afrika in der Kapprovinz bei Janssenville, Ost-Somerset, an der Springbokvlakte bei Steyterville und an den Dikkop Flats vor.

Euphorbia valida noch junge Pflanze©Kaktusmichel.de

Euphorbia valida noch junge Pflanze©Kaktusmichel.de

Der Unterschied zu Euphorbia meloformis die bereits 1789 von William Aiton beschrieben wurde, soll in der Form der Wurzel abweichend sein. Die vorgestellte Pflanze hat nur eine leicht verdickte bis faserige Wurzel, meloformis soll eine Rübenwurzel haben. Da ich nur Kulturpflanzen beider Arten pflege, konnte ich keinen Unterschied feststellen. Vielleicht wurden meine meloformis auch nur falsch benannt. Darum kann ich nicht nachvollziehen ob bei valida die Pflanzen größer (-45cm hoch bis 12cm Durchmesser) als meloformis (-30cm hoch) werden und die verholzten Blüten-Stiele länger an den Pflanzen bleiben, wie es in der Literatur aufgeführt wird.

Weibliche Blüte bei Euphorbia valida©Kaktusmichel

Männliche Blüte bei Euphorbia valida©Kaktusmichel

Ein großes Problem bedeutet auch die leichte Kreuzbarkeit mit Euphorbia obesa. Man erhält oft optisch artreine Pflanzen die in Wirklichkeit Bastarde aus beiden Arten sind. Euphorbia valida ist zweihäusig dies bedeutet es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Auffallend ist, dass die männlichen Blüten schon viel früher im Jahr erscheinen.

Weibliche Euphorbia valida mit Frucht©Kaktusmichel.de

Weibliche Euphorbia valida mit Frucht©Kaktusmichel.de

Weitervermehrung aus Samen oder den nicht sehr oft gebildeten Ablegern. Der Standort sollte sonnig sein, das Substrat mit nur wenig Humusanteil.

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Treffen im Januar

Nicht mehr lange und das neue Jahr ist schon einen Monat alt.
Die meisten unserer Kakteen und Sukkulenten sind noch im Winterschlaf.
Aber nicht die Kakteenfreunde aus Michelstadt und Umgebung.
Es heißt wieder Show time.

Echinocereus baylei©Günter Dotzauer

Echinocereus baylei©Günter Dotzauer


Der Abend beginnt mit der Jahreshauptversammlung,
da keine Neuwahlen angesagt sind,
braucht auch niemand Angst vor einem neuen Posten zu haben.

Haworthia cooperi v. dielsiana©Günter Dotzauer

Haworthia cooperi v. dielsiana©Günter Dotzauer


Die geschäftlichen Punkte sind darum schnell abgehandelt.
Anschließend kommen wir zum gemütlichen Teil des Abends
mit dem Beamervortrag unseres Mitglieds Günter Dotzauer
der Titel: „Bunt gemischt und für jeden etwas“.

Echinocereus mapimiensis©Günter Dotzauer

Echinocereus mapimiensis©Günter Dotzauer


Lassen sie sich diesen Jahreseinstand nicht entgehen.
Günter hat eine exklusive Sammlung von Kakteen und anderen Sukkulenten.
Den Fotoapparat kann er gekonnt einsetzen.
Das bedeutet wir werden sehr schöne Bilder quer durch unser Hobby
sehen und dazu noch einige interessante Informationen zu den Pflanzen
erfahren.

Tylecodon spec.©Günter Dotzauer

Tylecodon buchholzianus©Günter Dotzauer

 

Wie immer findet unser Treffen im Michelstädter Hof statt.
Beginn ist am Freitag den 27. Januar 2017 um 20 Uhr.
Eintritt frei, Gäste willkommen.

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Weihnachtsgrüße

Und wieder neigt sich das Jahr seinem Ende zu. Nach all der Hektik rund um das Weihnachtsfest kehrt hoffentlich bei Ihnen etwas Ruhe ein. Oder geht der Ansturm der Verwandtschaft bereits los? Egal, wie jeder die Feiertage verbringt. Ich hoffe es geht Ihnen gut und Sie sind schon voller Tatendrang, was Sie im nächsten Jahr anders machen wollen. Vor kurzem habe ich gelesen, dass 18 Prozent aller Deutschen im nächsten Jahr ein neues Hobby beginnen wollen, eine enorme Zahl. Kann ich mit Ihnen rechnen? Wollen Sie mit Kakteen oder anderen Sukkulenten anfangen oder die Leidenschaft für diese Pflanzen vertiefen? Unserer Gruppe täten die 18 Prozent an Neumitglieder gut. Schauen Sie doch mal in das Programm für 2017, sicher ist auch etwas für Sie dabei, dass Sie aus dem lieb gewonnenen Fernsehsessel auf stehen lässt und in unser Vereinslokal lockt.jahresprogramm-2017-blog

Wie auch immer, ich wünsche allen ruhige Feiertage, einen guten Start ins neue Jahr und viel Gesundheit die Ihnen Auftrieb zu neuen Taten erlaubt.

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Bilder von Vereinsmitgliedern

Am Freitag den 25. November heißt es wie jedes Jahr um diese Zeit „Bilder von Vereinsmitgliedern“.
Dieser Abend bietet
uns eine bunte Mischung aus Bildern vom vergangenen Blütenjahr, Impressionen vom diesjährigen Ausflug und noch so manches andere Schmankerl aus der Fotokiste.
Wir würden uns freuen, wenn wieder reichlich Mitglieder und Gäste, den Weg in den Michelstädter Hof finden.

Veranstalter: Kakteenfreunde Michelstadt
Beginn der Veranstaltung 20 Uhr.
Michelstadt Michelstädter Hof
Eintritt frei.
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Crassula tecta

Die Erstbeschreibung erfolgte 1778 durch Thunberg.
Das Artepitheton kommt aus dem lateinischen tecta für „Dach“
oder abgeleitet „bedeckt“ und bezieht sich auf die mit Papillen bedeckten Blätter.

Mit Papillen bedecktes Blatt ©Kaktusmichel.de

Mit Papillen bedecktes Blatt ©Kaktusmichel.de

Diese Schutzschicht dient zum einen als Tarnung
und außerdem reflektiert es sehr gut die Sonne.

Crassula tecta©Kaktusmichel.de

Crassula tecta©Kaktusmichel.de

Im Afrikanischen wird sie auch als Echsenhaut Crassula bezeichnet.
Vorkommend im Winterregengebiet von Süd-Afrika,
in der Provinz Westcap, Kleine Karoo.
Dort wächst sie auf Schiefer oder Quarzfeldern in voller Sonne.

Crassula tecta Blüte©Kaktusmichel.de

Crassula tecta Blüte©Kaktusmichel.de

Vermehrung am einfachsten durch Teilung oder Blattstecklinge aber auch aus Samen.

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